(Paulownien) - (Trüffel) – Baum Plantagen

 

Kurzumtriebsplantage

Eine Kurzumtriebsplantage (KUP, Schnellwuchsplantage) ist eine Anpflanzung schnell wachsender Bäume oder Sträucher mit dem Ziel, innerhalb kurzer Umtriebszeiten Holz als nachwachsenden Rohstoff zu produzieren. Geschieht dies ausschließlich für die Energieerzeugung, wird auch von Energiewald gesprochen. Die Pflanzdichte für die Biomasseproduktion ist bis zu 3.000 Bäume pro Hektar. Bei einer Kurzumtriebsplantage werden Baumstecklinge in Reihen angepflanzt und ca. alle 3 Jahre maschinell geerntet. Die im Boden verbleibenden Wurzeln haben die Fähigkeit zum Stockausschlag und so erfolgt nach der Ernte ein erneuter Austrieb der Bäume, ohne dass sie neu angepflanzt werden müssen. Unter guten Bedingungen können Kurzumtriebsplantagen im Schnitt etwa 10 Tonnen Trockensubstanz je Jahr und Hektar produzieren, unter sehr guten Bedingungen auch das Doppelte. Nach circa 20 Jahren lässt die Produktionskraft der Pflanzen nach, und die Fläche sollte bei weiterer Nutzung neu angelegt werden. Seit einigen Jahren steigt der Bedarf an Biomasse für die energetische Versorgung. Kurzumtriebsplantagen sind mittlerweile als ordnungsgemäße Landwirtschaft in Deutschland (bei einer Umtriebszeit von bis zu 20 Jahren) eingestuft worden, so dass viele Landwirte damit begonnen haben, solche auf ihren Flächen anzulegen.

 

Pellets / Holzscheite

Die Biomasse / Energieholz wird durch PP PAULOWNIA Plantagenbetreiber GmbH zur weiteren Verarbeitung verkauft. Daraus werden dann Holzscheite, Pellets, Hackschnitzel usw. hergestellt! Das geerntete Holz kann beispielsweise als Brennholz dienen, es kann verkokst werden, und es ließe sich sogar in Treibstoff umwandeln. Beispiel Energieholzplantagen:

Paulownia Energieholzplantage in Spanien!

RWE Innogy Iberia, die Tochtergesellschaft der RWE Innogy auf der iberischen Halbinsel, betreibt in Villamartín, in der Nähe von Cádiz, ihre erste Energieholzplantage in Spanien. Auf dem 235 Hektar umfassenden Feld, wurden 2009 rund 390.000 Paulownia-Setzlinge gepflanzt. Die Spezies Paulownia zählt zu den schnell wachsenden Baumarten, besitzt die Fähigkeit zum Stockausschlag und eignet sich daher besonders für den Einsatz auf Energieholzplantagen. Bereits nach zwei Jahren kann der Paulownia Baum eine Größe von bis zu fünf Metern erreichen. Vor der Pflanzung ist eine Bodenvorbereitung notwendig, um den Pflanzen eine gute Durchwurzelbarkeit des Bodens zu gewährleisten. Zusätzlich wird eine hocheffiziente Tröpfchenbewässerungssystem auf dem Feld installiert, um die Pflanzen mit ausreichend Wasser zu versorgen. Die Energieholzplantage in Villamartín soll einen Teil des Brennstoffbedarfs einer geplanten 10 Megawatt Biomasse Kraftwerks am andalusischen Standort Lebrija decken und ist derzeitig die größte Paulownia-Kurzumtriebsplantage in Spanien.

 

Edelholz

Guter Boden, ausreichend Sonne und Regen und Elitepflanzmaterial, sowie professionelle Kultivierung, sind die Erfolgsfaktoren beim Edelholzanbau. Windexponierte Flächen sind auf Grund der Blattgröße nicht geeignet. Die Niederschläge sollten bei min. 600 mm p.a. liegen.

 

PP PAULOWNIA Plantagenbetreiber GmbH pflanzt ca. 250 Paulownien für die Edelholzproduktion pro Hektar, damit auf diese Weise die Kombination mit Haselnuss (Corylus avellana) - Trüffel- Bäume (Inselpflanzung mit dazwischen liegenden Freiflächen) gewährleistet ist und die Bäume ausreichend Platz haben, um ihr Potential voll auszuschöpfen. Paulownien sind sehr nachhaltig, da die Bäume nach der Ernte aus den Stümpfen erneut austreiben. Diese Eigenschaft ermöglicht weitere Wachstumszyklen, die mit dann niedrigeren Kosten realisiert werden können. Paulownien können bis zu drei Meter in Höhe und bis zu drei Zentimeter in Dicke pro Jahr anwachsen.

 

Die minimale Produktionszeit für Paulownien Edelholz ist 12 Jahre, je nach Bodenbeschaffenheit/ Kultivierung oder Klima. Nach 12 Jahren können die Bäume bei einem Stammumfang von 40-50 cm über 400m³ an Holzvolumen pro Hektar produzieren.

 

Holzmarkt (EUROPA) für Paulownien

Da inzwischen auch in Europa Paulownien- Edelholz erzeugt wird, erwarten wir einen Absatzmarkt für die kommenden Jahre mit einer hohen Nachfrage. Am stärksten ist die Nachfrage nach Brettern aus Paulownienholz. Diese lassen sich aus mindestens 12 Jahre alten Bäumen gewinnen. Längere Umtriebszeiten erhöhen den Wert des Paulownienholzes erheblich, da der Baum in Höhe und Durchmesser zunimmt. Für Paulownienstämme mit einer Länge ab 2 m und einem Durchmesser von 35 bis 50 cm werden beste Preise auf dem Holzmarkt gezahlt. Längere und dickere Stämme (ab 12 Jahren) erzielen Spitzenpreise.

 

Paulownia Furnier

Nur die wertvollsten Hölzer werden zur Herstellung von Deck-Furnier verwendet. Hauptabnehmer der Furniere sind vor allem industrielle Verarbeiter (insbesondere die Möbelindustrie). Weitere Abnehmer sind der Innenausbau und das Tischlerhandwerk sowie der Bootsbau/Yachtbau und die Automobilindustrie. Das Holz selber hat eine besonders schöne Maserung und ein geringes Gewicht. Es ist sehr widerstandsfähig und findet besondere Verwendung im Boots-, Möbel- und Musikinstrumentenbau.

 

Trüffelbaumplantage und Landwirtschaft 

Eine Trüffelbaumplantage entsteht durch die Bepflanzung geeigneter Flächen mit Trüffelbäumen (Trüffelmycel mykorrhizierte Laubbäume: Buche, Stieleiche, Haselnuss). Die Standorte wilder Trüffelvorkommen in Deutschland zu imitieren, ist für eine professionelle Plantagenbetreibergesellschaft der einzige sinnvolle Ansatz. PP PAULOWNIA Plantagenbetreiber GmbH wird in Deutschland die Inselpflanzung mit dazwischen liegenden Freiflächen wählen. Zwischen 200 und ca. 400 Trüffelbäume finden auf 1 Hektar Land ihren Platz. Ohne Beschattung ist eine effiziente Produktion von Trüffeln nicht möglich. Daher wird PP PAULOWNIA Plantagenbetreiber GmbH sein einzigartiges Konzept implementieren in der Kombination mit Paulownien Bäumen. Doppelpflanzung einer Paulownia mit Hasel im Abstand von ca. 30 cm. Dies fördert die Wurzelaktivität und ermöglicht eine frühere Trüffelproduktion (bei guten Verhältnissen schon nach 3 Jahren lt. Aussage französischer Trüffelbauern).

Der ästhetische Wert als auch die naturnahe Gestaltung der Plantage (Biofarmkonzept) ist von hoher Bedeutung für den ökologischen und wirtschaftlichen Erfolg.

 

Der Trüffel als Sekundärfrucht

Für landwirtschaftliche Erzeugnisse/Produkte Trüffelbäume verwenden? Auf Sardinien sind die ersten Haselnuss-Bauern auf die Idee gekommen, für ihre Haselnussplantagen (Rohstoff für den italienischen Hersteller Ferrero) beimpfte Trüffelbäume (werden auf Sardinien produziert) zu verwenden.

 

Durch die Kombination mit Paulownien werden folgende Rohstoffe produziert: Edelholz / Biomasse/Honig/Blätter (Viehfutter).

 

Mit den richtigen Bodenverhältnisse/Kultivierung kann die Wirtschaftlichkeit einer Plantage um ein Vielfaches erhöht werden! Der Aufwand der Pflanzung/ Kultivierung/Hege-Pflege ist viel höher, aber neben Edelholz/Biomasse etc. noch die kostbaren Trüffeln ernten zu können, ist unter betriebswirtschaftlichem Denken, der Effizienteste. Eine weitere Synergie ist, dass der Pilz für ein besseres Wachstum der Pflanzen sorgt und sie widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse macht. Die Option, nach einigen Jahren Trüffeln ernten zu können, eröffnet völlig neue Aussichten auf die wirtschaftliche Tragfähigkeit solcher Projekte!

 

Vom Menschen angesiedelte Trüffeln gelten nicht als wildlebende Populationen: Sie unterliegen somit nicht der Bundesartenschutzverordnung und dürfen - über Jahrzehnte hinweg - geerntet werden.

 

Burgundertrüffel (Tuber uncinatum)

Die Burgundertrüffel ist in ganz Europa heimisch und wächst innerhalb einer großen Bandbreite von Klima- und Bodenbedingungen. Das zeigt, dass die Burgundertrüffel unter unterschiedlichsten Bedingungen wachsen und daher optimal für die verschiedensten Standorte in Deutschland geeignet sind. Zudem bieten sie durch ihre Varietät, die Sommertrüffel (Tuber aestivum) eine breite Spannweite der Fruktifizierungsphase. Durch beide Sorten können theoretisch von Juni bis März Trüffelfruchtkörper produziert werden. Hinzu kommt, dass sie an dritter Stelle des kulinarischen Wertes weltweit stehen! Deutschland hat zudem laut Einschätzung vieler Fachleute eine sehr positive Zukunft vor sich, wenn man die klimatische Entwicklung und die Tatsache der zunehmenden Trüffelfunde betrachtet.

 

Einer Prognose zu Folge ist 60 % der deutschen Landfläche für das Wachstum von Trüffeln geeignet.

 

Bodeneigenschaften

Die wohl wichtigste Voraussetzung für Trüffelplantagen ist der geeignete Boden. Am wichtigsten ist es hierbei, dass dieser nicht zu sauer, sondern eher alkalisch, also kalkreich, ist. Der Boden sollte möglichst gut belüftet und entwässert sein. Einige Faktoren haben alle Trüffelstandorte gemeinsam und sind auch die wesentlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Trüffelpflanzung:

A)       Der Boden sollte kalkhaltig sein, d.h. einen pH-Wert höher als 7 haben

B)        Der Boden sollte gut belüftet und entwässert sein.

Staunasse Böden sind für eine Trüffelpflanzung nicht geeignet. Ein Standort in Hanglage oder auf einer Kuppe ist optimal, da dort die Entwässerung meistens gut ist. Senken und Ebenen sind eher zu meiden. Grundsätzlich kann jedoch gesagt werden dass überall dort, wo die richtigen Bodenverhältnisse zu finden sind, auch Trüffeln angebaut werden können. Regionen mit kalkhaltigen Böden kommen somit natürlich mit in Frage. Die Burgundertrüffel ist sehr anpassungsfähig und wurde in allen Bundesländern nachgewiesen! Die steinigen, nährstoffarmen Äcker und die Hanglagen sind für die konventionelle Landwirtschaft eher minderwertig und schwierig zu bewirtschaften. Doch genau solche Eigenschaften des Bodens lieben die Trüffeln. Die Steine stellen einen hervorragenden Kalkspeicher dar. Sie und die Hanglagen sorgen für eine gute Entwässerung. Auch dürfen die Böden nicht zu nährstoffreich (zumindest nicht überdüngt) sein, denn das kann die Symbiose von Baum und Pilz negativ beeinflussen.

 

Im Gegensatz zu südeuropäischen Plantagen, auf denen meist die Perigordtrüffel (Tuber melanosporum) angebaut wird, haben Untersuchungen ergeben, dass sich die Burgundertrüffel (Tuber uncinatum) auch gerne an humusreichen Stellen wohl fühlt. Dies bedeutet zum einen, dass ein solch steiniger Boden keine Bedingung ist, gleichzeitig aber auch, dass entfernter Unterbewuchs sowie abgemähtes Gras und Kräuter getrost auf der Plantage belassen werden können, um so langfristig neue Humusschichten entstehen zu lassen.

 

Pflanzungen auf professionellen Plantagen

Die Pflanzungen von professionellen Plantagen finden vorzugsweise auf landwirtschaftlich genutzten Flächen statt. Es kommt darauf an, den richtigen Zeitpunkt zu wählen und die Trüffelbäume vor Verbiss durch Wildtiere zu schützen, durch Einzelschutz der Pflanzen, wie er auch häufig bei Aufforstungen verwendet wird. Auch das Einzäunen der gesamten (Kiri) - (Trüffel) - Plantage ist notwendig. Die perfekte Pflanzzeit ist der Herbst, es kann jedoch auch im Frühjahr gepflanzt werden. Hierbei sollte jedoch berücksichtigt werden, dass ein Wässern der Setzlinge notwendig sein kann, denn lange Trockenperioden im Frühling können das Anwachsen der Bäume negativ beeinflussen und daher ist ein automatisches Bewässerungssystem notwendig/sinnvoll. Unterbewuchs muss in den ersten Jahren entfernt werden, damit sich das Trüffelmycel und seine Symbiosepartner, die Bäume, optimal entwickeln können.

 

Da kein schweres Gerät zum Einsatz kommen darf (Verdichtungsgefahr) und langfristig letztlich die schlichte Kontrolle (mit Chip Technologie) der Pflanzen das A und O des Trüffelanbaus sind, ist dieses durch eine professionelle Plantagenbetreibergesellschaft zu gewährleisten - und das bei weitaus höheren Ertragschancen:

(Trüffel)-Baum-Plantagen können über Jahrzehnte Trüffeln produzieren

 

Die rechtliche Einordnung von Trüffelplantagen

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung (ML) hat bestätigt, "(...) dass nach § 2 Absatz 2 Bundeswaldgesetz (BWaldLG) Flächen mit Baumbestand, die gleichzeitig dem Anbau landwirtschaftlicher Produkte dienen (agroforstliche Nutzung) kein Wald sind", also auch Trüffelplantagen nicht als Aufforstung gewertet werden dürften. Das ML wies darauf hin, dass die Niedersächsische Landwirtschaftskammer (LWK) "die Pflichtaufgabe hat, praxisorientierte Leitlinien (Vollzugshilfen) für die landwirtschaftlichen Betriebe über die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Landwirtschaft und nachhaltige Produktion zu erstellen". Das LWK hat schließlich bestätigt, dass "aus fachlicher Sicht die Kultur von heimischen Trüffeln der Gattung Tuber dem Gartenbau und damit der Landwirtschaft im Sinne des § 201 BauBG zuzuordnen sind.

 

Notwendigen Maßnahmen / Kultivierung für unsere Trüffelbaumplantagen

Die Errichtung einer Umzäunung stellt die wichtigste Maßnahme für die Infrastruktur unserer Plantage dar. Auf die Umzäunung zu verzichten bedeutet Tier und Mensch ungehinderten Zugang zu ermöglichen. Nur eine solide Ausführung und gutes Material stellt sicher, dass der Zaun über Jahre hinweg den erforderlichen Schutz bietet. Wildschutzzäune können bauartbedingt nicht an örtlichen Bodenunebenheiten, Kuppen und Senken vollständig angepasst werden. So entstehen bei aufgesetzten Zäunen unterhalb Lücken, die Hasen den Durchschlupf ermöglichen und Wildschweinen Ansatzmöglichkeiten bieten den Zaun zu unterwühlen und zu beschädigen. Dies kann buchstäblich über Nacht erfolgen. Um Hasen / Rehe und Wildschweine effektiv abzuhalten wird der Zaun durchgehend eingegraben. Zusätzlichen Schutz gegen Wildschweine bietet ein elektrifizierter Litzendraht.

 

Mit automatischen Überwachungsanlagen kann unsere Plantage nicht nur gegen menschlichen Vandalismus/Diebstahl geschützt werden, sondern auch unserem Auftraggeber einen Zugang über das WWW (APP Technologie) alle relevanten Informationen ( Bild/Istzustand seines Baumsets)  übermitteln.

 

Wurzelballenschutz

Mit einem Korbgeflecht aus unbehandeltem Stahldraht wird der Wurzelballen vor Mäusefrass geschützt. Da unbehandelt, verrostet das Gitter innerhalb von drei Jahren rückstandsfrei. Während dieser Zeit kann sich ein kräftiger Wurzelballen ausbilden, der dann den üblichen Mäusefrass gut übersteht.

 

Verbissschutz

Insbesondere die jungen Pflanzen, stellen mit ihren zarten Trieben für Hasen und Rehe ein unwiderstehliches Angebot dar. Ungeschützte Kulturen können binnen einer Nacht vollständig verbissen werden. Der Verbissschutz, hergestellt aus einem hochwertigen Gitterzaun, stellt eine wirksame Barriere dar. Er empfiehlt sich überall dort wo die Umzäunung Fehlstellen aufweist. Der Verbissschutz läßt sich dem Wuchs der Pflanze anpassen und ist haltbar bis zur Produktionsreife des Trüffelbäumchens. Schützt er in den ersten Jahren Triebe und Äste so wird später die Rinde gegen Fegeschäden geschützt.

 

Anlage eines Wasserversorgungssystems

Längere Perioden ohne Niederschlag gepaart mit hohen Temperaturen sind für jungen Kulturen ein massives Problem, dass nicht nur zum einmaligen Ernteausfall sondern bis zum Totalausfall führen kann. Daher ein Muss für eine professionelle Plantagenbetreibergesellschaft.

 

Vorbereitung für die Einpflanzung

•Aufbereitung des Grundstückes / Tiefenlockerung des Bodens und ggf. Verbesserung der Bodenzusammensetzung in den Kulturzeilen

•Errichtung der Zaunanlage (Bohrlöcher für die Zaunsteher, Schlitzfräsen zur Zaunabsenkung, Zaunsteher aufstellen, Zaungitter montieren, Tore her- und aufstellen, Anlage eines Wasserversorgungssystems

•Einpflanzung der „Trüffelbäume“ ins vorgebohrte Pflanzloch

•Mulchen der Grünstreifen zwischen den Baumzeilen

•Auflockern der Baumscheiben samt Unkrautentfernung

•Pflegeschnitte und Auslichtungen

•Nachpflanzungen

•Kontrolle der Mykorrhizierung des Baumbestandes

 

Welche Erträge sind zu erwarten:

Bis eine Trüffelbaumplantage „in Produktion geht“ muss in Deutschland mit zumindest 5 Jahren gerechnet werden. Ein Hektarertrag von 30 kg bis 100 kg bei Burgundertrüffeln kann möglich sein. Die Preise für Trüffel variieren sehr stark. Für Burgundertrüffel (Tuber Uncinatum) schwanken die Preise zwischen € 500 und € 1.000 pro Kilogramm,  für Sommertrüffel (Tuber Aestivum) zwischen € 200 und € 600 pro Kilogramm und die in Italien erfolgreich gezüchtete Perigord Trüffel (Tuber Melanosporum) bringt es auf € 1.000 bis € 3.500 pro Kilogramm.

 

Wie aufnahmefähig ist der Markt:

Die Nachfrage überwiegt das Angebot und neue Trüffelplantagen brauchen Zeit bis sie in den Markt eintreten und sich etablieren können. Eine Sättigung ist in den nächsten zehn Jahren nicht abzusehen.

 

PP PAULOWNIA Plantagenbetreiber GmbH Erwartungshaltung: Auch bei einer signifikanten Steigerung des Angebotes wird der sinkende Preis sofort durch die Verbreiterung der Nachfrage ausgeglichen. Trüffel und Trüffelprodukte warten nur darauf auch einer breiteren Käuferschicht zugänglich zu werden